Mara Danz, Seoul

Mara Danz

Hongik Universität

Frühlingssemester 2023 - Auszüge aus dem Erfahrungsbericht:

„Konzerte auf der offenen Strasse, bunte Leuchttafeln in allen Himmelsrichtungen, Musik und das Klirren von Geschirr aus allen Ecken. Verkehr und Menschenmassen verschmelzen, mein erster Eindruck von Seoul war viel – eine Stadt wie ein grosses Wimmelbild […]. Vier Monate habe ich mich in der Stadt neu erfunden; neue Inspiration, neues Wissen, sowie Freunde gefunden und Erinnerungen gesammelt – und die Stadt lieben gelernt.“

„Stets begleitet von einem ‚iced' oder ‚hot' Kaffee, dieser ist eine wahre Religion in Korea. Die Gassen sind durchzogen mit Cafés – mein Kaffeekonsum ist dementsprechend gestiegen.“

„Allgemein bin ich sehr viel spaziert, für mich nach wie vor der schönste Weg eine Stadt und ihre Geheimnisse kennenzulernen. […] Seoul ist in einer sehr hügeligen Landschaft erbaut worden. Die Stadt besteht aus lauter Erhebungen und Senkungen, Treppen hoch und runter – eine Stadt wie eine Buckelpiste.“

„In meinem Austauschsemester habe ich Kurse in Weben, Tapiserie, Materialresearch, Textildesign, Design&Trend sowie Basic Korean belegt. Rückblickend bin ich verblüfft und gerührt, wie viel Neues ich in nur knapp vier Monaten gelernt und praktiziert habe.“

„Die vielen Versuche während meiner Zeit in Korea haben mein Verständnis für dieses traditionelle Handwerk [Shibori] erweitert und eine grosse Faszination ausgelöst. Eine Technik, welche ich sicher wieder verwenden werde und in Japan durch die Nutzung von natürlichem Indigo vertiefen möchte.“

„Schon lange hat mich diese Technik [Weben] fasziniert, im Glarnerland, dem Ort an dem ich aufgewachsen bin war das Weben, neben dem Textildruck ein grosser Industriezweig. […] Endlich hatte ich Zeit mich diesem lang ersehnten Traum zu widmen.“

„Es war genauso magisch und kitschig wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Strassen in Seoul verwandelten sich in ein Meer aus rosaroter Zuckerwatte.“

„Anfangs Juni habe ich einen Templestay im Beopjusa-Tempel gemacht, ein Erlebnis, das sich tief in mein Herz eingebrannt hat.“

„Es bewegt mich die Geschichten und Eindrücke der letzten vier Monate niederzuschreiben. […] Am Ende der vier Monate, breitete sich das Gefühl des angekommen sein aus, nun geht meine Reise weiter nach Japan und ich bin gespannt was hier noch alles auf mich wartet.“

„Vielen herzlichen Dank für die grossartige Unterstützung durch die Yvonne Lang-Chardonnens Stiftung, das Stipendium hat es mir ermöglicht dieses fremde Land näher kennenlernen zu dürfen – ich bin Ihnen unendlich dankbar!“

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